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Gewinner im Landeswettbewerb - „Digital Black Forest“ erneut Gewinner im Landeswettbewerb – weitere 100.000 Euro für beteiligte Kommunen und Regionalverband Nordschwarzwald [30. Juli 2019]

Endspurt im Strategieprozess - Landkreisübergreifendes Projekt „Digital Black Forest“ – Endspurt im Strategieprozess [06. Februar 2019]

Innovation Jam mit Hochschule Pforzheim - „Digital Black Forest“ bietet Bürgern nochmals Plattform zur Ideensammlung – digitaler „Innovation Jam“ mit Hochschule Pforzheim am Montag [10. Januar 2019]

Bürger-Workshops übertreffen alle Erwartungen - „Digital Black Forest“ biegt auf Zielgerade ein Bürger-Workshops übertreffen alle Erwartungen [14. Dezember 2018]

Großer Andrang bei Bürger-Workshops - „Digital Black Forest“ – Halbzeit bei Bürger-Workshops Großer Andrang in Altensteig und Ebhausen [30. November 2018]

Jürgen Klopp unterstützt das Projekt - Auch Jürgen Klopp steht hinter „Digital Black Forest“ – Jetzt sind die Bürger gefragt [20. November 2018]

Landeskreisübergreifendes Projekt - Landkreisübergreifendes Projekt „Digital Black Forest“ – Verantwortliche einigen sich auf Fahrplan [03. Mai 2018]

Digitale Zukunftskommune@bw - Projekt „Digital Black Forest“ gehört zu Gewinnern im Wettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ der Landesregierung [03. Mai 2018]

Delegation aus der Region Nordschwarzwald übergibt Förderantrag an Innenminister Strobl - Förderantrag an Innenminister Strobl [20. Dezember 2017]

Gewinner im Landeswettbewerb

„Digital Black Forest“ erneut Gewinner im Landeswettbewerb – weitere 100.000 Euro für beteiligte Kommunen und Regionalverband Nordschwarzwald

30. Juli 2019


Großer Jubel im Nordschwarzwald: Altensteig, Ebhausen, Haiterbach, Egenhausen, Pfalzgrafenweiler, Dornstetten, Waldachtal, Glatten, Schopfloch sowie bald auch Bad Wildbad, Enzklösterle, Loßburg und Wildberg dürfen sich über eine weitere Förderung durch die Landesregierung freuen. Im Wettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ des Innenministeriums Baden-Württemberg wurde das landkreisübergreifende Projekt „Digital Black Forest“ unter Federführung des Regionalverbands Nordschwarzwald erneut prämiert. Nachdem im letzten Jahr bereits die Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie mit 45.000 Euro gefördert wurde, gewann das Projekt nun ein weiteres Mal im Wettbewerb. Für die Umsetzung der in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Bernhard Kölmel von der Hochschule Pforzheim erarbeiteten Strategie erhielten die Projektverantwortlichen am Mittwoch eine Förderurkunde über 100.000 Euro aus den Händen von Innenminister Thomas Strobl.

Der Vorsitzende des Regionalverbands, Jürgen Kurz, freute sich über die erneute Förderung: „Wir ernten nun die Früchte unserer Arbeit. Mit dieser Unterstützung durch das Land können wir jetzt mit der Umsetzung der Maßnahmen aus der Strategie loslegen.“

Mit vier Bürger-Workshops vor Ort in den Kommunen und einem zusätzlichen digitalen Beteiligungsformat wurde der Grundstein für die nun prämierte Strategie gelegt. Über 500 Bürgerinnen und Bürger nahmen die Chance wahr, mit ihren Ideen die Digitalisierungsstrategie auf eine breite Basis zu stellen. Mit den Fördermitteln des Landes werden nun zunächst zwei zusammenhängende Umsetzungsblöcke angegangen, die einen Querschnitt vieler der geäußerten Bürgerwünsche abbilden.

Mit der Projektsäule „Digital Black Forest vor Ort“ werden in einigen der Kommunen multi- funktionale Digitalisierungszentren eingerichtet, in denen eine Vielzahl von digital unter- stützten Dienstleistungen angeboten werden. Mit der zweiten Säule „Digital Black Forest – die Plattform“ wird eine interkommunale Web-Plattform aufgebaut, die verschiedenste Themen bündeln wird. „Wir haben ein ganzes Füllhorn an Ideen, die wir in diese beiden Maßnahmenblöcke integrieren wollen. Man darf gespannt sein. Aber auch die zahlreichen anderen Ideen aus der Bürgerbeteiligung werden keineswegs in der Schublade verstauben“, so Regionalverbandsdirektor Dr. Matthias Proske, „wir wollen das angehen, was den Bürgern hilft.“
Den Projektverantwortlichen schwebt vor, „Digital Black Forest“ mit dem Rückenwind der erneuten Förderung durch die Landesregierung als langfristige Initiative im Nordschwarzwald zu etablieren und somit noch zahlreiche weitere Bürgerwünsche aufzugreifen. Dass sich darüber auch der prominenteste Unterstützer des Projekts, der aus Glatten stammende Jürgen Klopp, freuen würde, davon sind die Projektverantwortlichen überzeugt.

Bildunterschrift:
Projektleiter Sebastian Brügmann, Verbandsdirektor Dr. Matthias Proske, Innenminister Thomas Strobl, Wildbergs Bürgermeister Ulrich Bünger (von links nach rechts)

Endspurt im Strategieprozess

Landkreisübergreifendes Projekt „Digital Black Forest“ – Endspurt im Strategieprozess

06. Februar 2019


Der Hausbau ist bald abgeschlossen – bis zum Einzug gibt es aber noch einiges zu tun. So kann die aktuelle Endphase der Strategieerstellung im Projekt „Digital Black Forest“ beschrieben werden. Die Verantwortlichen der landkreisübergreifenden Initiative, welche die digitale Zukunft des Nordschwarzwaldes vorantreibt, diskutierten das Projekt und den aktuellen Entwicklungsstand der Digitalisierungsstrategie jetzt in Dornstetten mit potentiellen Umsetzungspartnern, die sich mit ihren Unternehmen und Institutionen ebenfalls dem digitalen Wandel verschrieben haben. Ziel war neben der Sensibilisierung für die Projektziele auch die Diskussion der Themenfelder und konkreten Maßnahmen, die nun als Erstes angegangen werden.

„Mit den vier Workshops vor Ort und dem digitalen Innovation Jam haben wir das Fundament gelegt und zielgerichtet die Bedarfe der Bürger ermittelt. Mit unseren Methoden und Erfahrungen aus ähnlichen Projekten mit der Wirtschaft werden wir die Analyseergebnisse und möglichen Lösungsansätze nun zu einer tragfähigen Strategie verdichten“, gibt Prof. Dr. Kölmel von der Hochschule Pforzheim, der das Projekt wissenschaftlich begleitet, die Marschrichtung der kommenden Wochen vor.

Unter den Diskussionsteilnehmern bestand Einigkeit darüber, dass der digitale Wandel für die Region eine komplexe Herausforderung, aber auch eine große Chance darstelle. Dementsprechend erhoffen sich alle Akteure konkrete Maßnahmenvorschläge von der späteren Digitalisierungsstrategie, wollen aber auch aktiv an deren Umsetzung mitwirken.

Bildunterschrift:
Die Teilnehmer der Strategieabstimmung in Dornstetten:
Neben dem Hausherrn, Bürgermeister Bernhard Haas (Bildmitte), waren Repräsentanten der weiteren beteiligten Kommunen Altensteig, Ebhausen, Haiterbach, Egenhausen, Pfalzgrafenweiler, Waldachtal, Schopfloch und Glatten sowie Vertreter des federführend projektkoordinierenden Regionalverbands Nordschwarzwald anwesend.
Außerdem diskutierten Vertreter der EnBW, der Sparkasse Pforzheim Calw, des Verbandes kommunaler Unternehmen, der Sparkassen-IT GmbH, der Hochschule Pforzheim, der VR-Bank Dornstetten-Horb, der Stadtwerke Freudenstadt, der Stadtwerke Altensteig, der Firma Medien- bäcker und der Kreissparkasse Freudenstadt über den Stand der Digitalisierungsstrategie.
(Foto: Butschkus Mediendesign)

Innovation Jam mit Hochschule Pforzheim

„Digital Black Forest“ bietet Bürgern nochmals Plattform zur Ideensammlung – digitaler „Innovation Jam“ mit Hochschule Pforzheim am Montag

10. Januar 2019


Nach den Workshops in Altensteig, Ebhausen, Waldachtal und Glatten mit bereits rund 400 engagierten Teilnehmern wird den Bürgern nun noch eine weitere Chance geboten, Ideen zur digitalen Zukunft ihrer Heimat einzubringen. Mit dem Innovation Jam, der zusammen mit Prof. Dr. Bernhard Kölmel und seinem Team von der Hochschule Pforzheim realisiert wird, setzt man dabei auf eine interaktive Plattform, die den Bürgern eine bequeme Ideensammlung vom heimischen Sofa aus erlaubt. „Mit diesem zusätzlichen Angebot runden wir unsere analoge Bürgerbeteiligung vor Ort in den Kommunen digital ab und stellen die Digitalisierungsstrategie auf eine noch breitere Basis.“, so Regionalverbandsdirektor Dr. Matthias Proske.

Der „Innovation Jam“ entspricht einem Live-Chat-Forum mit vielfältigen Zusatzfunktionen und wird am kommenden Montag, 14.01.2019, von 15 bis 19 Uhr ausschließlich online durchgeführt. Der Ein- und Ausstieg in die Diskussionen ist innerhalb des vierstündigen Zeitraums selbstverständlich jederzeit möglich. Außer einem Internetanschluss sind somit keine besonderen Voraussetzungen erforderlich. Genauere Informationen zur Funktionsweise erhalten Interessierte auf der Website www.digitalblackforest.de sowie auf der Facebook-Seite des Projekts.

Bürger-Workshops übertreffen alle Erwartungen

„Digital Black Forest“ biegt auf Zielgerade ein Bürger-Workshops übertreffen alle Erwartungen

14. Dezember 2018


Mit dem Projekt „Digital Black Forest“ sollen die infrastrukturellen Nachteile des ländlichen Raumes mithilfe der Digitalisierung ausgeglichen werden. Die landkreisübergreifende Pilotregion bilden die Kommunen Altensteig, Ebhausen, Haiterbach, Egenhausen, Pfalzgrafenweiler, Dornstetten, Schopfloch, Waldachtal und Glatten. Der Regionalverband Nordschwarzwald koordiniert das Projekt, das nun auf die Zielgerade einbiegt.

Mit den gerade abgeschlossenen Bürger-Workshops ist dabei eine weitere Hürde genommen worden. Und dies überaus erfolgreich: Knapp 400 Menschen haben sich in den vier Workshops sehr aktiv eingebracht. „Gerade wenn man bedenkt, dass Veranstaltungsorte wie Glatten weniger als 2.500 Einwohner haben, ist diese Teilnehmerzahl für Abendtermine enorm. Mit einer derart starken Resonanz hätten wir nicht gerechnet.“, so Prof. Dr. Bernhard Kölmel von der Hochschule Pforzheim, der ähnliche Workshops sonst in Unternehmen realisiert. Und Regionalverbandsdirektor Dr. Matthias Proske ergänzt: „Erfreulich war gerade auch die Beteiligung vieler älterer Bürger, die zur Digitalisierung ihrer Kommunen viele sehr konkrete Ideen beigesteuert haben.“

Wer die vier Veranstaltungen verpasst hat, sich aber weiterhin gerne einbringen würde, hat dazu nochmals Gelegenheit. Am 14 . Januar bieten die Projektverantwortlichen zusammen mit der Hochschule Pforzheim von 15 bis 19 Uhr einen interaktiven „Innovation Jam“ an, der ähnlich einem Live-Chat vom heimischen Wohnzimmer aus wahrgenommen werden kann. Damit wird die bisherige analoge Beteiligungsform der Workshops um eine digitale Variante ergänzt. Im Anschluss an diese zusätzliche Partizipation werden die zahlreichen Ideen in eine tragfähige Digitalisierungsstrategie gegossen. Dazu werden Gespräche mit potentiellen Umsetzungspartnern geführt und die vielen vorgebrachten Anregungen mit Blick auf ihre technische und finanzielle Realisierbarkeit diskutiert. Im März 2019 wird die Strategie dann im Rahmen des Landeswettbewerbs „Digitale Zukunftskommune@bw“ beim Innenministerium eingereicht. Dann werden die Ergebnisse selbstverständlich auch der Bevölkerung zugänglich gemacht. Bis dahin bieten die Projekt-Website www.digitalblackforest.de und die neue Social-Media-Kampagne (Facebook, Instagram, Youtube) allen Interessierten die Möglichkeit, sich regelmäßig über die Fortschritte im „Digital Black Forest“ zu informieren.

Bildunterschrift:
Impressionen vom Workshop in Waldachtal (links) und in Glatten (rechts)

Großer Andrang bei Bürger-Workshops

„Digital Black Forest“ – Halbzeit bei Bürger-Workshops Großer Andrang in Altensteig und Ebhausen

30. November 2018


Das Projekt „Digital Black Forest“ verfolgt das Ziel, die infrastrukturellen Nachteile des ländlichen Raumes mit den Möglichkeiten der Digitalisierung auszugleichen. Die Pilotkommunen Altensteig, Ebhausen, Haiterbach, Egenhausen, Pfalzgrafenweiler, Dornstetten, Schopfloch, Waldachtal und Glatten bilden dabei die landkreisübergreifende Kulisse. Der Regional- verband Nordschwarzwald koordiniert das Projekt.

Mit Blick auf die aktuell laufenden Bürger-Workshops, für die sogar Fußballtrainer Jürgen Klopp mit einer Videobotschaft auf der Website www.digitalblackforest.de warb, ziehen die Projektverantwortlichen nun eine positive Halbzeitbilanz. „Das Interesse an unseren Veranstaltungen war im Vorfeld schwer abzuschätzen. Nach zwei Workshops mit über 150 Teilnehmern können wir aber klar sagen: Das Thema brennt den Leuten unter den Nägeln – gerade im ländlichen Raum. Da haben wir definitiv einen Nerv getroffen.“, so Regionalverbandsdirektor Dr. Matthias Proske.

Auch Prof. Dr. Bernhard Kölmel von der Hochschule Pforzheim fällt ein positives Urteil: „Ich habe von den Bürgern viele Ideen gehört, die auch für mich als 'alten Hasen' im Thema immer noch neu und spannend sind. Man merkt, dass die Leute die Digitalisierung ihrer Kommunen aktiv mitgestalten wollen. Und natürlich auch kritisch dagegenhalten, wenn wir sie mit einigen Thesen zu Beginn bewusst provozieren. Für die Konzeptionierung der Digitalisierungsstrategie sind die Workshops in jedem Fall Gold wert.

Wer sich von den Workshops noch selber ein Bild machen möchte, hat nach den beiden Veranstaltungen im Landkreis Calw nun noch bei zwei Terminen (siehe unten) im Landkreis Freudenstadt die Gelegenheit dazu. Technisches Vorwissen wird bei den Workshops, die inhaltlich nicht aufeinander aufbauen, keineswegs benötigt. Gefragt sind Bürgerideen zu Themen wie Nahversorgung, Mobilität oder Gesundheitsversorgung im Nordschwarzwald.
Einen weiteren Pressebericht vom Workshop in Ebhausen finden Sie hier.

Bildunterschrift:
Impressionen vom Workshop in Altensteig (links) und in Ebhausen (rechts)

Jürgen Klopp unterstützt das Projekt

Auch Jürgen Klopp steht hinter „Digital Black Forest“ – Jetzt sind die Bürger gefragt

20. November 2018


Das Projekt „Digital Black Forest“ verfolgt das Ziel, die infrastrukturellen Nachteile des ländlichen Raumes mit den Möglichkeiten der Digitalisierung auszugleichen. Die Pilotkommunen Altensteig, Ebhausen, Haiterbach, Egenhausen, Pfalzgrafenweiler, Dornstetten, Schopfloch, Waldachtal und Glatten bilden dabei die landkreisübergreifende Kulisse.

Nun steht im Projekt die spannendste Phase an: In vier zentralen Workshops (Veranstaltungen) sind die Bürger aller neun Kommunen gefordert und können die Zukunft ihrer Heimatorte aktiv mitgestalten. Regionalverbandsdirektor Dr. Matthias Proske erhofft sich viel von den Veranstaltungen: „Die Digitalisierung ist eine riesige Chance – gerade auf dem Land. Aber damit wir wissen wo die Reise hingehen soll, wollen wir die Bürger mit ins Boot holen: Was soll im Alltag erleichtert werden? Wo kann die Digitalisierung einen echten Mehrwert bieten?“

Fachlich begleitet werden die Workshops von Prof. Dr. Bernhard Kölmel von der Hochschule Pforzheim, der schon viele Digitalisierungskonzepte erfolgreich auf den Weg gebracht hat. „Das aktuelle Tempo der digitalen Entwicklung ist enorm. Das muss aber niemandem Angst machen, denn wir haben die Möglichkeit, den Prozess selbst zu gestalten.“, so Kölmel. „Und wenn wir es nicht tun, machen es die Googles und Amazons dieser Welt und wir können nur zusehen.“, ergänzt Proske.

Ein wichtiges Anliegen ist den Verantwortlichen, dass wirklich jeder mitmachen kann. Technisches Vorwissen wird bei den Workshops nicht benötigt. Gefragt sind Ideen von den Bürgern für die Bürger. Davon ist übrigens auch Jürgen Klopp überzeugt. Der in Glatten aufgewachsene Fußballtrainer hat dem Projekt per Videobotschaft bereits seine Unterstützung ausgesprochen; zu finden unter: www.digitalblackforest.de.

JETZT DIE VIDEOBOTSCHAFT ANSCHAUEN

Bildunterschrift:
Jürgen Klopp bei seiner Videobotschaft für das Projekt „Digital Black Forest“ im Rathaus von Glatten

Landeskreisübergreifendes Projekt

Landkreisübergreifendes Projekt „Digital Black Forest“ – Verantwortliche einigen sich auf Fahrplan

03. Mai 2018


Das im Wettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ der Landesregierung Baden-Württemberg prämierte Projekt „Digital Black Forest“, das die Chancen der Digitalisierung für den ländlichen Raum auslotet, nimmt Fahrt auf. Am Donnerstag trafen sich Vertreter der neun beteiligten Kommunen (Altensteig, Ebhausen, Haiterbach, Egenhausen, Dornstetten, Pfalzgrafenweiler, Waldachtal, Schopfloch, Glatten), des für das Projektmanagement verantwortlichen Regionalverbands Nordschwarzwald sowie begleitender Institutionen wie der Hochschule Pforzheim und der Sparkassen IT zum gemeinsamen Austausch über die nächsten Schritte.

Im Mittelpunkt des weiteren Vorgehens stehen dabei vor allem die anstehenden „Bürger-Workshops“. Verbandsdirektor Dr. Matthias Proske blickt gespannt auf den Dialog mit den Menschen vor Ort: „Überall hört und liest man vom großen Thema `Digitalisierung ́. Aber was bedeutet das ganz konkret für den Bürger und sein direktes Lebensumfeld?“

Proske sieht dabei in der ergebnisoffenen Herangehensweise eine große Chance: „Wo genau drückt der Schuh vor Ort? Bei den Einkaufsmöglichkeiten? Bei der Gesundheitsversorgung? Beim örtlichen Nahverkehr? Da wollen wir den Menschen vor Ort Gehör schenken und keine Luftschlösser entwickeln, die den Leuten am Ende wenig Mehrwert bieten.“

Die Einladung zu den anstehenden Bürger-Workshops erfolgt in Kürze durch die teilnehmenden Kommunen. Dann sind alle Bürger herzlich eingeladen, die Zukunft ihrer Gemeinde aktiv mitzugestalten. Technisches Vorwissen ist für die Teilnahme an den Workshops im Übrigen überhaupt nicht notwendig. „Es geht uns ja gerade darum, Erleichterungen für ganz alltägliche Herausforderungen in der Kommune zu erreichen. Und da sind wir besonders auf unterschiedliche Sichtweisen gespannt“, ergänzt Proske.

Bildunterschrift:
Partner des Projekts „Digital Black Forest“ beim Termin in Altensteig.
Bildquelle: Schwarzwälder Bote

Digitale Zukunftskommune@bw

Projekt „Digital Black Forest“ gehört zu Gewinnern im Wettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ der Landesregierung

03. Mai 2018


Der landkreisübergreifende Beitrag „Digital Black Forest“ wurde am Donnerstag im Wettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ des Innenministeriums Baden-Württemberg prämiert und wird nun in einer ersten Phase mit zunächst 45.000 Euro gefördert. Ziel des Wettbewerbs ist es, unter Beteiligung der Bevölkerung und weiterer lokaler Akteure kommunale Digitalisierungsstrategien zu erarbeiten, die in einer nachfolgenden Umsetzungsphase auf weitere Förderung hoffen können.

Der Beitrag „Digital Black Forest“ will dabei gezielt die Herausforderungen im Ländlichen Raum angehen und infrastrukturelle Nachteile gegenüber den Ballungsräumen mit den Chancen der Digitalisierung kompensieren. Im vergangenen Dezember hatte eine Delegation aus dem Nordschwarzwald den Antrag persönlich an Innenminister Thomas Strobl übergeben. Unter Federführung des Regionalverbands Nordschwarzwald vereint das nun prämierte Projekt neun benachbarte Kommunen: Altensteig, Ebhausen, Egenhausen, Haiterbach im Landkreis Calw sowie Pfalzgrafenweiler, Waldachtal, Dornstetten, Schopfloch und Glatten im Landkreis Freudenstadt.

Bürgermeister a. D. Jürgen Kurz, Vorsitzender des Regionalverbands Nordschwarzwald, zeigte sich hocherfreut über die Förderung: „Viele Städte und Gemeinden haben sich die Digitalisierung voller Elan auf die Fahnen geschrieben, stehen aber schnell vor bislang unbekannten Herausforderungen. Der Wettbewerb des Innenministeriums setzt hier an der genau richtigen Stelle an.“ Landtagsabgeordneter Thomas Blenke (CDU) unterstützte von Anfang an den interkommunalen Ansatz in der Region Nordschwarzwald: „Es ist gut, dass in unserer Region landkreisübergreifend gedacht und den Menschen vor Ort ein echter Mehrwert entstehen wird. Dass das Projekt als Keimzelle angelegt und mittelfristig auch weiteren Kommunen der Region offen steht, freut mich besonders.“
Auch der Enzkreis hatte mit seinem Antrag Erfolg und konnte einen Bescheid entgegen nehmen. Beide Wettbewerbsbeiträge von Enzkreis und Regionalverband stehen mitnichten in Konkurrenz zueinander, sondern bieten die Chance, voneinander zu lernen und zu profitieren.

Im ersten Schritt werden nun zunächst Bürgerworkshops in den beteiligten Kommunen stattfinden, um die Bedürfnisse der Bevölkerung abzufragen. Ein Wunsch der Projektverantwortlichen ist es dabei, für die Ausgestaltung der Digitalisierungsstrategie einen breiten Querschnitt der Bevölkerung mit ins Boot zu holen. Neben den ohnehin Technikbegeisterten sollen somit auch diejenigen gehört werden, die mit dem Thema bislang wenig Berührungspunkte hatten.

Bildunterschrift:
Die Vertreter der Projektträger nach der Preisverleihung am 03.05.2018. (von links nach rechts): BM Sven Holder, Egenhausen / Uwe Seeger, Altensteig / BMin Annick Grassi, Waldachtal / Jürgen Kurz, Verbandsvorsitzender Regionalverband Nordschwarzwald / Katrin Holder, Ebhausen / BM Bernhard Haas, Dornstetten / Thomas Blenke, MdL / Andreas Hölzlberger, Haiterbach / Sebastian Brügmann, RVNSW / Dr. Matthias Proske, Verbandsdirektor RVNSW

Delegation aus der Region Nordschwarzwald übergibt Förderantrag an Innenminister Strobl

Förderantrag an Innenminister Strobl

20. Dezember 2017


Am 20. Dezember hat eine Delegation des Regionalverbands Nord- schwarzwald mit Unterstützung der Landtagsabgeordneten Thomas Blenke (CDU) und Norbert Beck (CDU) persönlich Herrn Innenminister Thomas Strobl (CDU) ein Konzept zum Projekt ‚Digital Black Forest‘ übergeben. Damit bewirbt sich die Region im Wettbewerb ‚„Digitale Zukunftskommune@bw‘ des Innenministeriums. Mit finanzieller Unterstützung des Landes soll in neun Kommunen der Region (Altensteig, Ebhausen, Egenhausen, Haiterbach, Pfalzgrafenweiler, Dornstetten, Waldachtal, Glatten und Schopfloch) eine digitale Strategie zur besseren Vernetzung kommunaler Angebote entwickelt werden.

„Sehr gerne unterstütze ich die Initiative des Regionalverbands“, macht Thomas Blenke am Rande einer Plenarsitzung im Landtag deutlich. Die Herausforderungen bei der Gewährleistung von Mobilität, Gesundheits- und Nahversorgung sind gerade im ländlichen Raum groß. „Die Digitalisierung bietet hier die wohl einmalige Chance, die infrastrukturellen Nachteile gegenüber städtischen Räumen aufzuwiegen“, so Blenke. Ins selbe Horn stößt Norbert Beck, der sich besonders über den Kreisgrenzen übergreifenden Ansatz freut. Er zeigt sich überzeugt: „Hiermit wird es gelingen, bestehende Angebote besser zu vernetzen und einen echten Mehrwert für die Bürger zu schaffen.“

„In der ersten Phase des Wettbewerbs könnten bis zu 45.000 Euro Landesmittel in die Erarbeitung einer digitalen Strategie fließen“, erläuterte Matthias Proske, Verbandsdirektor des Regionalverbands Nordschwarzwald. In der zweiten Phase, die bereits jetzt schon fest im Blick des Regionalverbands ist, sind dann 100.000 Euro an Fördergeldern für die Umsetzung dieser Strategie möglich.
„Mich hat es sehr gefreut, dass sich der Innenminister lobend über den interkommunalen Ansatz geäußert hat“, kommentiert Jürgen Kurz, Verbandsvorsitzender des Regionalverbands die Übergabe, „denn nur so wird es uns gelingen, den ländlichen Raum gerade auch für junge Menschen und Berufseinsteiger attraktiv zu gestalten.“ Auch die enge Kooperation mit dem Enzkreis, der mit einem eigenen Beitrag im Wettbewerb dabei sein wird, ist bereits vereinbart.

Im Frühjahr 2018 wird das Innenministerium über die Förderfähigkeit des vorgelegten Konzepts entscheiden.

Bildunterschrift:
Legten dem Innenminister des Landes einen Förderantrag unter den Weihnachtsbaum (von links nach rechts): Norbert Beck MdL, Dr. Matthias Proske, Thomas Strobl Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Jürgen Kurz, Thomas Blenke MdL, Sebastian Brügmann.